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Zahnherde

Ein Herd ist eine krankhafte, lokale Veränderung im Gewebe, mit welchem sich der Körper in einer ständigen Auseinandersetzung befindet und Fernwirkungen auf den Organismus entwickeln kann.

In der klassischen Diagnostik wird ein Herd bislang als eine akute, punktuelle Eiteransammlung bezeichnet. Die Elektroakupunktur nach Voll kann bereits Vorstufen sogenannte "stumme, chronische Entzündungen", nachweisen, die noch keine akuten Beschwerden hervorrufen und im Röntgenbild nicht nachweisbar sind.

Viele Zähne sind belastet durch unterschwellige, chronische Entzündungen der Zahnwurzel oder durch Eiweißzerfallsprodukte, die bei Wurzelfüllungen ("tote Zähne") entstehen können. Je nach Stabilität des Immunsystems kann ihr Körper diese Belastungen kompensieren oder nicht.

Zahnherde können "Fernwirkungen" auf andere Gewebe entwickeln, sie breiten sich häufig entlang der Meridiane der traditionell chinesischen Medizin aus. Ein belasteter Zahn kann durch seine schädlichen Einflüsse Arthritis, Kopf- und Rückenschmerzen, oder einen Tenniselbogen hervorrufen.

Dr. Voll und Dr. Kramer haben die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Zähnen, den Meridianen und den zugehörigen Organsystemen erforscht und ein Übersichtsschema verfasst.

 

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